Der Weg - Chinesisches SymbolDer Weg - Chinesisches Symbol
Der Weg

"Das war alles?"

Gitte
  • Neurodermitis

Die kleine Katharina erkrankt im Alter von 1 1/2 Jahren an Neurodermitis. Nach einer enttäuschenden Behandlung mit Cortison macht sich die Mutter selber auf den Weg, um Heilungsmöglichkeiten für ihre Tochter zu finden. Umfangreiche Recherchen zum Krankheitsbild, die Unterstüzung durch eine gute Heilpaktikerin und das Entwickeln eines individuellen Therapiekonzeptes auf der Basis komplemetärer Heilmethoden haben nach geduldigem Suchen und Probieren den Erfolg gebracht. Das kleine Mädchen, heute 8 Jahre alt, leidet nicht mehr unter Neurodermitis.
Zentral bei dieser Geschichte ist, dass die Krankheit nicht als "Fremdkörper" wahrgenommen wurde, sondern als Herausforderung genauer auf das eigene Leben zu schauen, Zusammenhänge zu erkennen und Veränderungen vorzunehmen: "Wir haben gelernt, die Neurodermitis nicht als "Feind" zu sehen, sondern als Herausforderung unser Leben in eine neue Richtung zu leiten. Krankheit gibt auch die Information, etwas zu ändern."

Meine kleine Tochter, Katharina, litt seit dem Jahr 2009, damals war sie 1,5 Jahre alt, unter Neurodermitis an den Händen und Unterarmen.
Teilweise war es so schlimm, dass die Hautstellen richtig offen waren. Nachdem ich mit meiner kleinen Tochter einen Hautarzt aufgesucht hatte, dieser die Händchen nicht einmal richtig angeschaut, nur ein Rezept mit einer kortisonhaltige Salbe ausgestellt hatte, dachte ich mir: "Das war alles?" Ich hatte mir soviel Hilfe für dieses kleine Mädchen erhofft. Es war mir sofort klar, Cortison ist nur die Notlösung der Notlösung. Hier muss ich selbst aktiv werden. Ich habe Informationen über Neurodermitis gesammelt, mir Gedanken über die Ernährung gemacht und das war das Tolle eine Heilpraktikerin gefunden, die sich sehr viel Mühe gemacht hat. Zuerst haben wir versucht, die Wunden an den Händchen zum Heilen zu bringen, damit sich nicht noch Infektionen breit machen. Die Händchen und Unterarme habe ich mehrmals täglich in Zistrosen-Tee, den ich mit Quellwasser aufbereitet habe, gebadet und anschließend mit einer heilenden Creme eingecremt. So haben sich die Wunden langsam geschlossen. Was auch wichtig war, war die Sanierung des Darmes. Langsam hat sich das Hautbild verbessert, doch der Juckreiz war immer noch sehr stark. So musste ich auch die Kleidung verändern, "normale" Baumwolle reichte nicht aus, also kaufte ich Kleidung aus kbA-Baumwolle, damit beruhigte sich auch der Juckreiz etwas, auch bei den Schuhen stellte ich auf ökologische Basis um. Mit der Zeit hat sich auch unser Therapieansatz etwas geändert. Unsere Heilpraktikerin schlug vor, eine KSV (Körpersubstanzverdünnung) aus Blut und Urin herstellen zu lassen. Auch hier taten wir einen kleinen Schritt in die richtige Richtung, doch die Neurodermitis war immer noch sichtbar. Also mussten wir noch intensiver daran arbeiten, die Ernährung hatten wir umgestellt, Hildegard von Bingen hat uns mit ihrer Ernährungslehre dabei sehr geholfen, als Getränke wählten wir Quellwasser, doch was war mit den Spielsachen? Ich stellte fest, dass auch hier eine Störquelle zu finden ist, ich tauschte die Kuscheltiere aus und kaufte Kuscheltiere aus kbA-Baumwolle, bei den Puppen kaufte ich Hartvinyl. Wieder veränderte sich das Hautbild zum Positiven. In geregelten Abständen ließen wir immer wieder eine KSV herstellen, auch Fußreflexzonen-Therapie war eine wichtige Ansatzquelle für uns geworden. Dann kam unsere Heilpraktikerin auf die Idee, die seelische Komponente mit einzubeziehen. Das Arbeiten mit Chakren und der Energiefluss wurden zu einer neuen Herausforderung, wir führten mehrere Male die Metamorphose durch und arbeiteten in regelmäßigen Abständen auf energetischer Ebene. Da meine Tochter gerade bei den Atemwegen sehr anfällig war, besuchten wir regelmäßig eine Salzgrotte. Dann hatte unsere Heilpraktikerin erneut einen Therapieansatz und zwar Redater. Redater unterstützen die Zellen, Störungen zu beheben und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Das Ergebnis war verblüffend. Innerhalb von 4 Wochen war die Haut wie ausgetauscht. Sie war einfach nur toll! Die Haut meiner kleinen Tochter, mittlerweile 8 Jahre, braucht immer noch ihre Pflege, aber von der Neurodermitis ist nichts mehr zu sehen.
Meine Tochter kann heue ein weitgehend normales Leben führen, doch die ganze Geschichte hat dazu geführt, dass wir gerade, wenn es um Ernährung geht, viel mehr hinterfragen. Auch bei den Getränken kommt für uns nur noch lebendiges Wasser in Frage. Wir arbeiten mehr im Leitbild der Natur, was aber auch auf Schwierigkeiten stößt, denn viele unserer Bekannten und Freunde haben hierfür kein Verständnis.