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Der Weg

Pflanzen heilen

Heilpflanzen in Forschung und Erfahrungmedizin

Heilpflanzen im Netz

Die Pflanzen- oder Kräuterheilkunde gehört zu den bewährten Heilmethoden, die gerne zur begleitenden Therapie von Krebserkrankungen eingesetzt wird. Am bekanntesten ist die Misteltherapie, die als ergänzende Behandlung Krebspatienten häufig ärztlich verordnet wird.  Für die Selbstbehandlung oder um Nebenwirkungen von Krebstherapien zu mildern, werden meist Kräutertees und Pflanzenpräparate fertig gekauft. Es bieten sich auch frische Pflanzen und Kräuter aus dem Garten oder Handel an, wenn man genießen und sich dabei pflegen möchte. In der Broschüre Aus der Apotheke der Natur  (PDF) gibt die Quarks-Redaktion eine spannende Einführung in die Geschichte der Kräuterheilkunde und vermittelt anschaulich, wie Arzneipflanzen wirken und als Haus- und Heilmittel angewendet werden.

Heilsame Pflanzen erkennen

Nicht erst wenn statt leckerem Bärlauch giftige Maiglöckchenblätter gesammelt wurden, ist die Giftzentrale der Uni Bonn interessant. Neben Informationen zu Giften, Drogen, Pflanzen und Pilzen bietet sie deren Bilder. Empfehlenswert ist die Linksammlung zu Botanischen Gärten und weiterführenden Sites. (www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale)

Ansichten und Beschreibungen von Arzneipflanzen

Die österreichische Gesellschaft für Phytotherapie  bietet mit dem Phytokodex wissenschaftlich gesicherte Informationen über Arzneipflanzen in einer allgemein zugänglichen Datenbank an. In Österreich registrierte pflanzliche Arzneimittel werden ebenfalls aufgeführt, wobei dem Benutzer Kriterien zum Vergleich der Präparate und zur gezielten Auswahl des Präparats angeboten werden. Die bebilderte Sammlung ist auch als Buch erhältlich.
Der Pflanzen-Bildatlas zu Arzneipflanzen - Nutzpflanzen - Giftpflanzen wird vom Insitut für Pharmakognosie und Analytische Phytochemie der Universität Saarland betrieben.
Auf pflanzen-foto.de finden Sie digitale Fotos einheimischer Blütenpflanzen. Die Fotos zeigen vielfach Details der Pflanzen, besonders der Blüten.

Informationen zu 204 Heilpflanzen, sowie Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen finden sich der Bad Heilbrunner Selbstmedikationsdatenbank. Sie wird von einem kommerziellen Unternehmen angeboten und von der Forschungsstelle für Gesundheitserziehung der Universität Köln wissenschaftlich betreut. Die Pflanzen werden anhand eines Waschzettels, wie man ihn aus Medikamentenpackungen kennt, ausführlich und verständlich beschrieben. Die Volltextsuche funktioniert auch mit mundartlichen Namen, Holunder ist ebenso zulässig wie Kissekenbaum oder Fledderbusk (www.tee.org/BHSD/index.html).
Der Heilpflanzen-Katalog gibt einen Überblick über die Verwendung gebräuchlicher Heilpflanzen, wichtiger Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente .

Schauen, lernen und kosten: Heilpflanzengärten

In den Kräutergärten kann man die lebendigen Pflanzen erleben. Der Bad Heilbrunner Heilpflanzengartenführer beinhaltet detaillierte Informationen zu 50 Heilpflanzengärten in Deutschland. Der Meditationsgarten und der Kräutergarten am Maierhof des Klosters Benediktbeuern werden detailliert vorgestellt.
Im Allgäuer Kräutergarten, der als Ort der Begegnung zwischen Menschen und den alten Heilpflanzen gedacht ist, kann man ihre Farben, ihren Duft, mit den Sinnen spüren. Vorträge und Seminare zu Heilpflaz.en runden das Angebot ab
Am Rande Berlins findet man im Garten exotischer Kräuter Kräuter- und Gemüsepflanzen aus aller Welt. Die Vielzahl der Formen, Farben, Düfte und Geschmäcker überrascht auch gestandene Kräuterliebhaber. Ein promovierter Pharmakologe widmet sich hier Wissenschaft und Zucht der Kräuter . Die Gewächshäuser sind Seminar- und Schauräume für Menschen, die gärtnerische Techniken oder die Heilwirkungen und Möglichkeiten der Konservierung oder die kulinarischen Eigenschaften der Pflanzen kennenlernen wollen.

Pflanzenheilkunde – als Wissenschaft schon lange modern

Das Kräuterbuch von 1625 mit seinem ausführlichen Index zur Anwendung von Heilpflanzen kann hier gelesen werden. Enthalten sind die damals gebräuchlichen Zubereitungen der Heilpflanzen.

Für die Förderung von Forschung und Wissenschaft auf dem Gebiet der Arzneipflanzen setzt sich heutzutage die Gesellschaft für Phytotherapie ein. Die Links bieten einen guten Start in die Welt der Arzneipflanzenforschung.

Die europäische Aufsichtsbehörde EMA macht Informationen zu pflanzlichen Arzneimitteln einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich: Empfehlungen zur Anwendung von Phytopharmaka, die der zuständige Ausschuss, das Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC), veröffentlicht, werden in laienverständlicher Sprache (englisch) zusammengefasst. Europäische Aufsichtsbehörde EMA: Informationen zu pflanzlichen Arzneimitteln Artikel dazu in Deutsche Apothekerzeitung

Wenn riechen und schmecken wirksam werden

Ingwer ist im asiatischen Raum seit Jahrtausenden als Naschwerk und Heilpflanze bekannt und vieles spricht dafür, die leckere und gesunde Knolle auch außerhalb der Weihnachtszeit in Küche und Hausapotheke zu verwenden. Die Knolle, je nach Rezept roh gerieben, sauer eingelegt oder kandiert, gibt vielen Gerichten erst ihren besonderen Geschmack. Über die Heil- und Würzkräfte des Ingwers und seine Zubereitung informiert das E-Magazin Biothemen (www.biothemen.de/Heilpflanzen/steckbrief/zingiber.html

Die heilsamen Wirkungen des Ingwers und vieler anderer Pflanzen werden auch wissenschaftlich erforscht. Auf dem Portal der Zeitschrift Bild der Wissenschaft kann man sich über die Forschung und die Anwendung im Alltag informieren (z. B. „Ingwer“ oder „grüner Tee“ in das Feld Suche: eingeben)

Rezepte für Wildkräuter und Wildfrüchte

Umstrittene Heilpflanze Hanf

WDR Magazin Quarks mit Videos zum Thema Hanf
Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin